Social Media: 9 wichtige Tipps für den richtigen Blogbeitrag

Ein Blog anzulegen, ist das eine. Aber ein Blog zu pflegen, etwas völlig anderes. In einem Blogbeitrag von Karrierebibel-Gründer Jochen Mai habe ich vor kurzem folgendes gelesen: „Bloggen kann jeder, nur lesen mag’s keiner“. Wie wahr. Viele Blogger beginnen voller Elan. Doch wenn es dann um regelmäßigen und vor allem richtigen Inhalt geht, schwindet jeder gute Vorsatz. Dabei ist genau die Regelmäßigkeit in einem Blog äußerst wichtig, damit interessierte Leser dran bleiben. Mal ganz von der Frage abgesehen, was denn publiziert werden soll. Darauf werde ich an anderer Stelle noch eingehen. Entscheidend in Zeiten von Social Media ist für einen guten Blogbeitrag aber auch der Aufbau. Das macht den Beitrag nicht nur für Menschen gut lesbar. Es sorgt auch dafür, dass die Suchmaschinen auf den Blog aufmerksam werden.

Grafik 9 Tipps für den richtigen Blogbeitrag

Grafik 9 Tipps für den richtigen Blogbeitrag

Darum möchte ich einmal die 9 wichtigsten Tipps für den richtigen Blogbeitrag zusammenfassen

Tipp 1: Die Headline oder Überschrift
Sie sollte ansprechend und interessant sein und natürlich neugierig machen. Wichtig für die Suchmaschinen ist darüber hinaus, dass die Headline die Keywords enthält, über die Ihre Zielgruppe Ihren Beitrag finden soll. Hier einige Beispiele für gute Überschriften: a) Die 5 größten Fehler bei (…) b) Ein Ratgeber für Insider über (…) c) Tipps und Tricks für (…) d) Was Experten über (…) niemals verraten würden e) Was Kunden über (…) sagen f) 10 Gründe für den Einsatz von (…)50 bis 55 g) Was Sie schon immer über (…) wissen wollten Über die Länge der Headline oder auch Überschrift streiten sich die Gelehrten. Eine gute Faustformel sind 50 bis 55 Zeichen. Meine Überschrift hat beispielsweise 52 Zeichen.

Tipp 2: Der erste Absatz
Er sollte sich vom eigentlichen Blogbeitrag optisch absetzen. Am einfachsten ist es, ihn zu fetten. Dabei sollte bedacht werden, dass der erste Absatz wiederum die wichtigsten Keywords enthalten sollte.

Tipp 3: Der Text
Der Text sollte klar strukturiert werden. Am einfachsten arbeitet der Blogger mit Absätzen, verwendet kurze Sätze und setzt Zwischenüberschriften ein. Wichtig ist eine verständliche Sprache, verschachtelte Sätze sollten vermieden werden, ebenso wie Floskeln oder nichts sagende Redewendungen. Auch wenn es ein leidiges Thema ist: Auf die richtige Schreibweise achten und Rechtschreibfehler vermeiden. Für die Suchmaschinen ist die Textlänge (Stand 01.10.2014) nicht wirklich entscheidend, wohl aber für den Leser. Um die Aufmerksamkeit vom ersten bis zum letzten Wort zu haben, sollten nicht mehr als 1500 Wörter verwendet werden.

Tipp 4: Wissen und Erkenntnisse
Wichtig ist, dem Leser mitzuteilen, woher das Fachwissen kommt. Namen von populären Experten sollten genannt und im besten Fall sogar verlinkt werden. Am besten ist es, wenn auch Ihr Name in anderen Beiträgen genannt wird. So werden sie langsam zum Experten.

Tipp 5: Das Bild zum Beitrag
Ein Bild spricht den Leser an, vor allem dann, wenn es das Thema gut auf den Punkt bringt. Gut sind auch erklärende Grafiken. Wichtig ist die Platzierung: Am besten links oben. Auch das Bild sollte mit den wichtigsten Keyword hinterlegt werden. Denken Sie an die Bildbeschreibung. Sie hilft den Suchmaschinen, das Bild zu „erkennen“. Eine Bildunterschrift gibt dem Leser zusätzliche Informationen.

Tipp 6: Die Tipps
Hilfreich für die Übersichtlichkeit sind die Tipps in aufzählender Form. Hier können die wichtigsten Aussagen zusammengefasst werden. Am besten werden die Tipps mittig im Text angeordnet. Hier kann beispielsweise auch der Link zu einem erklärenden Video eingefügt werden.

Tipp 7: Links einfügen
Um Begriffe im Blogbeitrag näher zu erklären, sind Links sehr hilfreich. Sie sind aber auch für die Suchmaschinen sehr wichtig. Mit Links kann man darüber hinaus auf Texte verweisen, auf die sich der Blogbeitrag bezieht, auf Blogbeiträge von Experten hinweisen oder weiterführende Informationen einbetten.

Tipp 8: Die Teilen-Icons
Machen Sie das Teilen Ihres Blogbeitrages für die verschiedenen Social Media Kanäle so einfach wie möglich. Unterhalb des Blogbeitrages sollten daher direkt die Teilenbuttons aufgelistet sein. Am besten verwendet man die Sozialen Netzwerke, in denen man selbst unterwegs ist.

Tipp 9: Die Kommentare
Lassen Sie Ihre Leser den Blogbeitrag kommentieren. Hierfür bieten die unterschiedlichen Content Management Systeme (CMS) verschiedene Möglichkeiten. Vergessen Sie aber nicht, Ihre Blogbeiträge und die Kommentare im Blick zu behalten. Meistens bieten die CMS-Systeme einen Moderationsmodus an.

Die bereits oben genannte Frage, was in einem Blogbeitrag veröffentlicht werden sollte, also für welche Themen sich ein Blog eignet, gehe ich in meinem nächsten Beitrag ein.

Advertisements

2 Kommentare

  1. Hallo Hans-Peter,
    vielen Dank für den Beitrag. Den kann ich zu 100 Prozent unterstützen und finde ihn hervorragend geschrieben! Deine Grafik finde ich zudem sehr anschaulich. Mich interessiert, wie du die erstellst hast und würde mich freuen, wenn du das verrätst.

    Viele Grüße
    Daniela

    Gefällt mir

    1. Hallo Daniela,
      Dir ein Dank für Dein Kompliment. Die Grafik habe ich mit Adobe Indesign erstellt. Als Grundlage habe ich mir ein Tabellenraster über ein A-4-Blatt gelegt, dieses auf 30 % abgesoftet und dann die anderen Elemente darauf platziert. Aus dem Indesign-Dokument habe ich ein pdf „geschrieben“, das ich dann in Adobe Photoshop in ein jpeg umgewandelt habe.
      Man könnte solch eine Grafik aber auch in Photoshop erstellen.
      Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen.

      Nette Grüße,
      Hans-Peter

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s